von hübschen Dingen und kostbaren Momenten

 

Das Jahr neigt sich gen Ende.

Die letzten bunten Blätter sind gefallen und das Gefühl in Watte gepackt zu sein macht sich breit. Um uns wird es dumpfer und schläfriger, während wir von drinnen ins Dunkle starren und uns überlegen, ob wir die wohlige Wärme verlassen wollen. Wir träumen von Sonne und Urlaub und kuscheln uns noch fester in dicke Decken…noch ist kein Schnee gefallen, aber lange kann’s nicht mehr dauern.

Genau das ist der Moment, an dem mir bewusst wird, wie sehr ich den Winter liebe und brauche – meine Ruhe vor dem Sturm. Die Dinge langsamer angehen können, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, meine Batterien wieder auftanken und die Vorfreude auf die ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühling.

 

Doch der Winter ist nicht nur düster und grau. Wer sich mutig in die Kälte traut, wird mit kristallklarer Luft, hell erleuchteten Fenstern und roten Wangen belohnt. Überall glitzern Lichter und es durftet nach Orangen, Zimt und Tannennadeln. Meine Freunde lassen sich unter den hundert Kleiderschichten kaum erahnen und doch steht man glücklich fröstelnd in geselligen Runden bei Glühwein und Waffeln und trägt zu später Stunde seine erbeuteten Schätze nach Hause.

Ich liebe diese Zeit des Zusammenrückens, der bitterkalten Tage und der funkelnden Lichtermeere. Und es gibt sie überall — die Kleinode unter den Weihnachtsmärkten. Dort, wo man sich unglaublich viel Mühe gibt. Mit Holzbuden, Feuerkörben, Gesang und echtem Kunsthandwerk aus der Region.

Dieses Jahr war die Kulturbrauerei mein Einstieg in die Winterwunderwelt und ich bin auch gleich über zwei schöne Brettchen aus Olivenholz gestolpert, die ihren Platz in unserer Küche gefunden haben. So lassen sich die leckeren Rezepte von Christine noch viel schöner zubereiten. Ein goldener Käferanhänger, ‘ne Lichterkette und ein kleiner Kranz durften ebenfalls mit. Mit roten Nasen und Taschen voller Lebkuchen ging’s spät und glühweinseelig nach Hause.

 

 

Am ersten Adventswochenende wurde ich dann von Lu zum DaWanda Designmarkt eingeladen und war gespannt, was mich dort wohl erwarten würde. Es war mega kalt und wahnsinnig voll, doch allein die unglaubliche Vielzahl an handgemachten Kostbarkeiten, leckerem Essen und der coolen Location in der Alten Münze entschädigte für alles. Ich würde sogar behaupten, dass ich die Hälfte meiner Weihnachtsgeschenke von dort nach Hause geschleppt habe…alles kann ich euch leider nicht zeigen (Family liest mit), aber ein paar Schätze möchte ich euch nicht vorenthalten.

 

 

Die Geschichte vom Löwenmädchen hatte ich bereits ein paar Tage vorher, für die Tochter meiner Freundin, gekauft und bei ava&yves das passende Kissen entdeckt.

 

 

Einzigartige Illustrationen haben es mir ja schon immer angetan. Die Hase im Pulli Karte und die runden Fuchsanhänger sind von nuukk und den Fuchs mit Anzug und Schal, ebenso wie die “Lass uns Schneeflocken zählen” Karte hab’ ich bei Frau Ottilie erstanden. Im Hintergrund kann man die schöne Laterne erahnen, die ich letztes Wochenende in Potsdam entdeckt habe.

 

 

Herr Pfeffer, Bär von Pappe und na.hili sei euch noch ans Herz gelegt, wenn’s etwas Besonderes sein soll. Ach, was sag’ ich. Es gab noch so unglaublich viel mehr zu entdecken. Wer’s leider nicht geschafft hat, sollte vielleicht einen Blick ins LoveMag werfen und online stöbern gehen…

 

 

Zu guter Letzt haben wir letzten Adventssonntag noch das Krongut Bornstedt besucht. Ein süßer kleiner Weihnachtsmarkt bei Potsdam mit regionalen Produkten und alten Handwerkskünsten. Zwei kuschlige Alpakas ließen dort Kinderherzen höher schlagen und haben uns zum Socken- und Wolldeckenkauf animiert. Neben der erwähnten Laterne, ergänzten ein alter Übertopf mit Löwenköpfen am Henkel und verschiedene Weihnachtssterne aus dem angrenzenden Hofladen das Sammelsurium.

Und nun? Mal schauen wohin es uns das nächste Wochenende treibt…doch jetzt wird erstmal wieder selbst Hand angelegt.

 

 

Plätzchen backen steht ganz oben auf der Liste und das tolle Vanillekipferl Rezept meiner Oma ist auch schon rausgekramt. An Lebkuchen hab’ ich mich bisher noch nicht herangetraut, aber das ändert sich vielleicht mit der Backmischung von Hummelbee?! Quasi die Einsteigervariante.

Mal sehen, ob das was wird…und bis dahin wünsche ich euch eine wunderbare Weihnachts(markt)zeit mit euren Liebsten***

 

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